Holger Entenmann // Senior Art Direction
Auswahl realer Präsentationsfolien aus B2B-, Management- und Strategieprojekten. Gezeigt werden strukturelle, chart-basierte und visuelle Elemente aus der Praxis. Der Fokus liegt auf Entscheidungslogik, visueller Klarheit und Systemdenken – nicht auf vollständiger Projektabbildung.
Haltung zeigen, bevor Inhalte beginnen.
Titel- und Einstiegsslides strukturieren den Raum, setzen Tonalität und machen sofort klar, auf welchem Niveau kommuniziert wird. Markenauftritt, Typografie und Bildführung greifen sauber ineinander und schaffen Orientierung für Entscheider – ohne visuelle Lautstärke.
Komplexe Kennzahlen, Strukturen und Zusammenhänge werden so aufbereitet, dass sie schnell erfassbar und vergleichbar sind. Gestaltung dient hier der Klarheit: saubere Hierarchien, ruhige Flächen, präzise Typografie. Inhalte bleiben überprüfbar, Entscheidungen werden erleichtert.
Geschäftsmodelle, Marktlogiken oder Produktcluster lassen sich nicht „erzählen“ – sie müssen sichtbar werden. Systemvisualisierungen übersetzen Zusammenhänge in klare Denkmodelle, die Orientierung geben, Diskussionen strukturieren und Komplexität reduzieren, ohne sie zu vereinfachen.
Gerade bei Innovations- und Technologiethemen braucht es narrative Führung. Bild, Text und Dramaturgie greifen ineinander und erzeugen eine klare Erzählung. So werden abstrakte Inhalte anschlussfähig – emotional, aber kontrolliert, mit klarer Botschaft.
Key-Visuals mit hoher Präsenz schaffen Fokus und Spannung an den richtigen Stellen. Sie strukturieren Präsentationen dramaturgisch, setzen Ankerpunkte und geben Themen Gewicht – ohne dekorativ zu werden. Wirkung entsteht hier durch Reduktion und Präzision.
Abstrakte, konzeptionelle Visuals öffnen den Raum für Zukunftsthemen, Transformation und KI-gestützte Prozesse. Sie schlagen die Brücke zwischen klassischer Präsentationslogik und neuen Denkmodellen – bewusst offen, nicht illustrativ, sondern strategisch.
Ein sauber entwickelter PowerPoint-Master ist kein Designprodukt, sondern ein System. Er stellt sicher, dass Inhalte konsistent, skalierbar und markenkonform weitergeführt werden können – auch nach der eigentlichen Präsentation. Besonders relevant für Unternehmen mit vielen Stakeholdern und langfristigem Kommunikationsbedarf.